Bushido - 1. Jiu-Jitsu-Verein Sachsen-Anhalt Stendal 1993 e.V.

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Bushido

Jiu-Jitsu
„Die schönste unter allen Blüten ist die Kirsche. Der edelste unter den Menschen ist der Samurai.“
 
Seit im 12. Jahrhundert die Samurai die tragende Macht in Japan geworden waren, entsprach dieser Spruch dem Symbol des Samuraigeistes.
Die Kirschblüte ist nicht nur eine Symbolisation Japans, sondern sie ist das Ebenbild der Samurai. Junyu Kitayama schreibt dazu: „Wenn die Sonne in die azurne Mitte des blauen Himmels aufgestiegen ist, beginnen die Kirschbäume, ihr Blütengewand lautlos abzuwerfen und sich in die letzte Stunde des Blütentodes zu begeben.
Die Tragik des Unterganges, die den Menschen wehmütig rührt und manchem Dichter schmerzliche Klagelieder entlockte, wird in der Natur lebendig. Aber dem japanischen Herzen ist diese die feierlichste Stunde. Der Höhepunkt des Lebens ist der Tod. Der Abschied vom Ich, auf dem Höhepunkt des Lebensglanzes, wie bei der fallenden Kirschblüte, ist für den Samurai der Schmuck seines Daseins, den er ohne Klang und Jammer trägt.“
 
Bushido, heißt wörtlich übersetzt „Weg des Ritters“, denn „Bushi“ ist gleichbedeutend mit Samurai. Bushido sind also Vorschriften, welche der Samurai sowohl im täglichen Leben als auch während der Dienstzeit zu beachten hatte. 
Allerdings darf man sich die Vorschriften nicht als schriftlich niedergelegtes, aufgezeichnetes Gesetzbuch vorstellen. Es ist ein unausgesprochener und ungeschriebener Kodex, ein Gesetz also, das im Herzen eines jeden Samurais geschrieben stehen sollte. 
Dieser Ehrenkodex „BUSHIDO“ sollte den Samurai davon abhalten, seine Recht zu missbrauchen, er diente dem Ritter als Weg für die ihn geziemenden Verhaltensregeln und Eigenschaften, die da heißen: 
 
Mut
Ehre
Wahrhaftigkeit
Höflichkeit
Selbstkontrolle
Selbstaufopferung.
 
Jeder „neue“ Sensei unseres Vereines strebt zur Einhaltung des Bushido nach erfolgreichem Abschluss der 1. Dan-Prüfung. 
 
BUSHIDO
 
„Ich komme mit leeren Händen im Geiste der Samurai.
Voll Achtung vor der Schwäche und frei von Angst vor der Stärke.
Sollte ich gezwungen sein, mich selbst, meine Grundsätze oder meine Ehre zu verteidigen - sollte es um Recht oder Unrecht gehen -, dann ist dies meine Waffe, Jiu-Jitsu!“
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